CNBLUE bringen Berlin mit Tourauftakt zum Kochen

Berlin, 30. Juni 2026. Was für eine Nacht in der deutschen Hauptstadt! Im Rahmen ihrer „2026 CNBLUE LIVE WORLD TOUR ‚3LOGY‘ IN EUROPE“ feierten die südkoreanischen Rock-Ikonen von CNBLUE in der Berliner Uber Eats Music Hall einen phänomenalen Tourstart. Obwohl die Halle komplett bestuhlt war, hielt es ab dem ersten Akkord absolut niemanden auf den Sitzen: Das generationsübergreifende Publikum aller Altersklassen stand geschlossen von der ersten bis zur letzten Minute.
Die Band auf der Bühne: Charmant, textsicher und voller Energie

Die drei Mitglieder von CNBLUE zeigten sich zur Eröffnung ihrer Europa-Tournee in absoluter Höchstform und beeindruckten nicht nur musikalisch, sondern auch mit ihren Deutschkenntnissen:
- Jung Yong-hwa (Leader, Hauptgesang, Gitarre/Keyboard): Der charismatische Frontmann wirbelte unermüdlich über die Bühne und beteuerte den ganzen Abend über immer wieder leidenschaftlich, wie sehr er das Publikum liebt.
- Kang Min-hyuk (Schlagzeug): Sorgte für den unerbittlichen, treibenden Takt des Abends. In den Sprechpausen gestand er schmunzelnd seine Liebe zur deutschen Kulinarik – er outete sich als großer Fan von Currywurst.
- Lee Jung-shin (Bass, Gesang): Hielt den Rhythmus am Bass perfekt zusammen und zeigte sich sichtlich bewegt von der Resonanz. Er versprach den glücklichen Fans am Ende des Abends hoch und heilig, dass er definitiv noch einmal wiederkommen werde.
Zusammen schwärmten sie auf der Bühne darüber, wie schön Deutschland sei, scherzten jedoch auch gut gelaunt über die aktuelle, drückende Sommerhitze im Land.
Voller Einsatz der BOICE: Perfekt koordinierte Fan-Projekte

Dass das Verhältnis zwischen CNBLUE und ihrer Fangemeinde, den BOICE, ein ganz besonderes ist, zeigte sich in den liebevoll und professionell organisierten Fan-Aktionen des Abends. Schon vor Konzertbeginn wurden detaillierte „Project Guidelines“ in der Halle verteilt, die für magische optische und emotionale Highlights sorgten:
- Handbanner-Aktion: Während des Songs „Bliss“ und dem späteren offiziellen Abschlussfoto hielten die Fans geschlossen ihre Banner in die Höhe, um der Band ein beeindruckendes visuelles Meer an Unterstützung zu bieten.
- Lichtermeer mit LED-Kerzen: Beim emotionalen Track „The Temperature of Memory“ schalteten die Zuschauer mitgebrachte LED-Kerzen ein und wiegten diese sanft im Rhythmus. Die Halle verwandelte sich augenblicklich in ein wunderschönes, warmes Lichtermeer.
- Fanvideo & Geburtstagsüberraschung: Während des offiziellen Abschlussfotos wurde ein emotionales Fanvideo abgespielt. Direkt im Anschluss nutzten die BOICE den Moment für ein ganz besonderes Ständchen: Das gesamte Publikum stimmte geschlossen ein englisches „Happy Birthday“ für Yong-hwa und Minhyuk an, um deren kürzliche Geburtstage gebührend zu feiern.
Dazu hallten in der Wartezeit vor den Zugaben lautstarke, koordinierte „Encore!“-Rufe durch die Uber Eats Music Hall. Ein echter Gänsehaut-Moment nach dem anderen, der die tiefe Verbundenheit zwischen Band und Fans untermauerte.
Setlist: Ein Streifzug durch eine legendäre Diskografie

Die Setlist des Berliner Auftakts bot einen perfekt ausbalancierten Mix aus nostalgischen Hymnen, japanischen Meilensteinen und neueren Rock-Bretten.
Der packende Einstieg (Hauptset Part I)
Die Show startete ohne Atempause mit den energiegeladenen Tracks „Ready, Set, Go!“, „Catch Me“ und „Racer“. Spätestens bei „Intuition“ (dem legendären, funkigen Titeltrack ihres ersten koreanischen Studioalbums First Step aus dem Jahr 2011) sang die gesamte Halle jede Zeile fehlerfrei mit. Mit „Lowkey“, „99%“ und „Bliss“ folgten modernere, extrem tanzbare Rock-Elemente.
Emotionale Tiefe und Hymnen-Charakter (Hauptset Part II)
Nach dem druckvollen „Domino“ und dem Stadion-Rocker „Radio“ folgte mit „Love“ (vom ikonischen Mini-Album Bluelove) ein absoluter Fan-Favorit.
Einen tiefen emotionalen Kern bildeten die darauffolgenden Tracks wie „The Temperature of Memory“ und das bittersüße „Then, Now and Forever“ – der Titeltrack ihres Comeback-Mini-Albums RE-CODE, der das Reifen der Band perfekt symbolisiert. Vor dem Zugaben-Block brachten das hochexplosive „I’m Sorry“ (aus dem Album Re:Blue) und der aktuelle Kracher „Killer Joy“ die Stimmung endgültig zum Überkochen.
Der grandiose Zugaben-Marathon
CNBLUE ließen sich nicht lange bitten und kehrten für einen epischen Zugaben-Block zurück:
- „Loner“ (Oetoriya): Der monumentale Debüt-Song von 2010 durfte natürlich nicht fehlen und wurde frenetisch gefeiert.
- „You’re So Fine“ & „Again“: Brachten den unbeschwerten, poppigen Rock-Vibe zurück in die Arena.
- „Anthem of Life“: Setzte den emotionalen Schlusspunkt des offiziellen Zugaben-Teils.

Elisa Cutullè





